Obedience

“Obedience” ist eine „moderne“ Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung ankommt. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist Voraussetzung. Bei Obedience-Prüfungen geht es nicht nur um den Gehorsam des Hundes, es spielt auch seine Sozialverträglichkeit mit anderen Menschen und Hunden eine große Rolle.

Obedience heißt „Gehorsam“ und wird auch als die „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet werden.
Zu den meistens bekannten „üblichen“ Gehorsamsübungen, die wir aus der Begleithundeprüfung kennen, also z.B. Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung, Platz mit Abrufen etc. kommen beim Obedience noch einige interessante hinzu:

• Apportieren (auch von Metall)
• Suchen von Gegenständen/Eigenidentifikation
• Positionswechsel auf Distanz (Sitz/Platz/Steh)
• Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)
• Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
• Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)

Während bei der BH nach einem festen Schema geprüft wird, macht man bei einer Obedience-Prüfung alles nur auf Anweisung des Ringstewards (der eine spezielle Ausbildung hierfür braucht).

Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen nicht einfach nur ausführen können, sondern es muss auch noch gut aussehen. Diese „Harmonie“ erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat.